Einfrieren

Richtig einfrieren: Was man einfrieren kann – und wie lange es hält

· aktualisiert · Arik Wenger · Lesezeit ca. 14 Min.

Bei −18 °C oder kälter vermehren sich die meisten Keime nicht mehr, abgetötet werden sie aber nicht (BfR, AGES). Wie lange Eingefrorenes hält, hängt stark vom Lebensmittel und von der Fachstelle ab: Gemüse 6 bis 15 Monate, Rindfleisch 3 bis 12 Monate, fetthaltiges Hackfleisch laut der deutschen Kampagne „Zu gut für die Tonne!“ nur rund 2 Wochen. Rohes Fleisch und rohen Fisch solltest du nach dem Auftauen nicht roh wieder einfrieren; das Schweizer BLV rät generell davon ab, Aufgetautes erneut einzufrieren.

Der Gefrierschrank ist die vielleicht unterschätzteste Waffe gegen Food Waste. Er ist im Grunde eine Pause-Taste: Was du gerade nicht schaffst, frierst du ein und holst es dir zurück, wenn du es brauchst. Richtig gemacht, rettet das erstaunlich viel Essen – und Geld.

Einfrieren = Zeit kaufen

Statt das Brot vom Wochenende oder das Aktions-Poulet wegzuwerfen, gibst du dir selbst Wochen oder Monate mehr Zeit. Wichtig ist nur zu verstehen, was die Kälte leistet: Sie ist eine Pause-Taste, kein Reset. Laut dem deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stellen die meisten lebensmittelrelevanten Bakterien schon zwischen −5 und −8 °C die Vermehrung ein. Abgetötet werden sie aber nicht: Ein grosser Teil überlebt das Tiefgefrieren, und auf Viren hat Einfrieren keine abtötende Wirkung. Nach dem Auftauen können sich Keime wieder vermehren (AGES, „Zu gut für die Tonne!“). Ins Gefrierfach gehört deshalb nur, was frisch und einwandfrei ist.

Damit die Pause funktioniert, braucht dein Gefrierfach −18 °C oder kälter. Das empfehlen das österreichische Gesundheitsportal und die AGES, und die Schweizer Hygieneverordnung schreibt es für tiefgefrorene Lebensmittel so vor. Steigt die Temperatur im Haushalt auf bis zu −12 °C, wird es laut BfR nicht gesundheitsgefährdend, aber die Qualität leidet: Lebensmittel können vergrauen, Gefrierbrand oder Schnee ansetzen und halten weniger lange. Der Schlüssel ist also: richtig einfrieren – und nicht vergessen, dass es da ist. Wie du die Temperatur im Gefrierfach prüfst, steht im Ratgeber Kühlschrank- und Gefrierschrank-Temperatur.

Was sich gut einfrieren lässt

❄️ Vor dem Verbrauchsdatum einfrieren: die Schweizer 90-Tage-Regel

Lebensmittel mit abgelaufenem Verbrauchsdatum dürfen in der Schweiz nicht mehr abgegeben werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) zeigt aber einen Ausweg: Geeignete Produkte lassen sich vor Ablauf des Verbrauchsdatums einfrieren. Hersteller können das auf der Packung kennzeichnen, mit dem Hinweis „Zum Einfrieren geeignet vor Ablauf des Verbrauchsdatums“ oder einer Schneeflocke. Als Zusatzinfo empfiehlt das BLV zum Beispiel: ab Einfrierdatum bei −18 °C noch 90 Tage haltbar, möglichst im Kühlschrank auftauen, danach sofort essen und nicht wieder einfrieren (BLV 2026). Für Aufschnitt nennt foodwaste.ch dieselbe Faustregel: bis zum Verbrauchsdatum einfrieren, rund 90 Tage länger haltbar, nach dem Auftauen innert 24 Stunden essen.

Was du nicht einfrieren solltest

Tomaten und Melonen musst du deshalb nicht wegwerfen: Die Verbraucherzentrale NRW rät, sie verarbeitet einzufrieren, zum Beispiel als Sauce oder Püree.

So frierst du richtig ein

  1. Frisch einfrieren: Je frischer ein Lebensmittel ins Gefrierfach kommt, desto länger hält es („Zu gut für die Tonne!“). Was ein Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum hat, frierst du vor Ablauf ein (Verbraucherzentrale NRW).
  2. Vorbereiten: säubern und zerkleinern (AGES), Gemüse blanchieren. Gekochtes muss vor dem Einfrieren abgekühlt sein (BfR, AGES). Lass es nicht bei Raumtemperatur stehen, sondern kühle es im Kühlschrank ab; das rät ein Kantonschemiker im BAFU-Magazin. Laut BfR sollten Reste innerhalb weniger Stunden unter 7 °C sein, grössere Mengen verteilst du dafür auf flache Schalen.
  3. Portionieren: in Mengen, die du auf einmal brauchst. Grosse gefrorene Blöcke lassen sich kaum teilen (BZfE), und so taust du nie mehr auf, als du isst.
  4. Luft raus: Gefrierbrand ist laut BfR das Austrocknen durch Luftkontakt beim Tiefkühlen. Er ist nicht gefährlich, verdirbt aber den Genuss (AGES). Behälter deshalb möglichst luftarm füllen; ideal ist Vakuumieren (AGES, Verbraucherzentrale NRW).
  5. Platz für Flüssiges: Suppen und Saucen dehnen sich beim Gefrieren aus. Lass oben etwas Platz, damit der Behälter nicht beschädigt wird (Verbraucherzentrale NRW).
  6. Beschriften: Inhalt, Menge und Einfrierdatum drauf (BZfE, BfR). Ohne Datum wird aus dem Gefrierfach schnell ein „Museum“.
  7. Richtig einräumen: Das Gerät einige Stunden vorher auf volle Kühlleistung stellen, Beutel flach befüllen und beim Einfrieren nicht übereinanderlegen (AGES). Frische Ware nicht direkt auf Gefrorenes legen; Neues nach hinten, Älteres nach vorne (BZfE).

📅 Der häufigste Fehler

Nicht das Einfrieren scheitert, sondern das Wiederfinden. Was ohne Etikett und Datum eingefroren wird, taucht Monate später als Rätselpaket auf. Das österreichische Gesundheitsportal rät deshalb, eine Liste der Tiefkühlware zu führen; die Verbraucherzentrale NRW schlägt ein Verzeichnis an der Gefrierschranktür vor. Diese Liste kann auch dein Handy führen, mehr dazu unten.

Verpackung: Beutel, Dose oder Glas?

Die Verpackung entscheidet, ob Gefrierbrand eine Chance hat. Das BZfE empfiehlt Folien, Beutel und Dosen, die fürs Gefrieren gekennzeichnet sind. Lebensmittel in der Originalverpackung packst du meist besser um (Verbraucherzentrale NRW).

VerpackungPluspunkteWorauf achten
Gefrierbeutel, GefrierfolieGeeignet laut AGES und BZfE. Die Luft lässt sich fast ganz herausdrücken, das schützt vor Gefrierbrand.Dicht verschliessen: Verschlussklammer oder fester Knoten, eine Büroklammer reicht nicht. Flach befüllen (AGES).
VakuumbeutelWeniger Luft, geringeres Gefrierbrand-Risiko, längere Haltbarkeit (Verbraucherzentrale NRW). Laut AGES ideal.Du brauchst ein Vakuumiergerät oder ein Gerät zum Verschweissen.
Gefrierdosen, PlastikboxenStapelbare Boxen mit dicht schliessendem Deckel sind geeignet (AGES).Nur, wenn sie auch gefroren dicht bleiben, und möglichst voll befüllen (AGES). Bei Flüssigem trotzdem etwas Platz zum Ausdehnen lassen (Verbraucherzentrale NRW).
GlasEine Empfehlung von Fachstellen für Glas haben wir nicht gefunden.Gläser, die brechen oder splittern können, sind laut AGES ungeeignet. Wenn überhaupt, dann nur Behälter, die fürs Gefrieren gekennzeichnet sind; das empfiehlt das BZfE generell.
Joghurt-, Margarine- oder Frischkäsebecher–Meist ungeeignet wegen des Materials (AGES, BZfE).
Pack- und Pergamentpapier, Tragtaschen, Abfallsäcke–Ungeeignet (AGES).

Wie lange hält was? Richtwerte bei −18 °C

Die folgenden Werte stammen von deutschen und österreichischen Fachstellen. Eine Monats-Tabelle einer Schweizer Behörde (BLV, BAFU) haben wir bei unserer Recherche nicht gefunden, deshalb nennen wir keine eigenen Schweizer Zahlen. Die einzige Schweizer Zeitangabe betrifft Produkte, die vor Ablauf des Verbrauchsdatums eingefroren werden: 90 Tage ab Einfrierdatum (BLV, siehe Box oben).

Die Fachstellen weichen teils deutlich voneinander ab, besonders bei Fleisch. Wir geben deshalb die Spanne an und zeigen, wer was sagt. Wer auf Nummer sicher gehen will, hält sich an den kürzeren Wert.

LebensmittelSpanne (Monate)Werte je Quelle
Rindfleisch3–12Zu gut für die Tonne! 9–12 · BZfE 9–12 · BfR 3–6 · gesundheit.gv.at 3–12 (Fleisch allgemein, fettreiches kürzer)
Schweinefleisch2–7Zu gut für die Tonne! 2–7 · BZfE mager 5–7, fett 2–3 · BfR 3–6
Geflügel3–12Zu gut für die Tonne! 8–10 · BZfE 9–12 · BfR 3
Hackfleisch2 Wochen bis 3 MonateZu gut für die Tonne! mager bis 3, fetthaltig ca. 2 Wochen · BZfE Schweinehack höchstens 3
Fisch2–9Zu gut für die Tonne! allgemein 2–5, Magerfisch (z. B. Kabeljau, Zander) bis 8, Fettfisch (z. B. Lachs) ca. 2 · BfR 6 · BZfE 6–9
Garnelenbis 1Zu gut für die Tonne!
Gemüse (meist blanchiert)6–15Zu gut für die Tonne! 9–15 · BfR 6–12 (gegart oder blanchiert bis 12) · gesundheit.gv.at 6–12 · BZfE „oft über ein Jahr“
Obst6–15Zu gut für die Tonne! 6–15 · gesundheit.gv.at 8–12 · BfR 6–12 · BZfE „oft über ein Jahr“
Brot, Brötchen, Hefegebäck, Rührkuchen1–6Zu gut für die Tonne! bis 6 · gesundheit.gv.at Brot 1–3
Torten, roher Blätterteigbis 2Zu gut für die Tonne!
Roher Teig (Biskuit, Hefe, Rühr)bis 1Zu gut für die Tonne!
Butterbis 9Zu gut für die Tonne!
Quark, Rahm, Margarinebis 12Zu gut für die Tonne! (Verbraucherzentrale NRW: Rahm wird nach dem Auftauen oft wässrig)
Käse2–4Zu gut für die Tonne! 2–4 · gesundheit.gv.at 2–4 · Verbraucherzentrale NRW: Weich- und Hartkäse ungeeignet
Gekochte Reste (luftdicht)3–6Zu gut für die Tonne!
Gekochte Teigwaren3–4Zu gut für die Tonne!
Rohes Ei ohne Schale6–12Zu gut für die Tonne! Eigelb 6–10, Eiweiss ca. 12 · BZfE Eimasse 8–12

Pauschal gibt die österreichische AGES an: Bei mindestens −18 °C und passender Verpackung sind fast alle Lebensmittel etwa 10 Monate haltbar. Was passiert, wenn du die Lagerdauer überschreitest? Laut BfR leidet bei zu warmer Lagerung (bis −12 °C) vor allem die Qualität, nicht die Sicherheit; die Verbraucherzentrale NRW rät, die Lagerzeit nicht zu überschreiten, weil sonst Geschmack und Nährstoffe leiden. Wie sich Qualitäts- und Sicherheitsdatum auf der Packung unterscheiden, erklärt der Artikel MHD oder Verbrauchsdatum: der Unterschied.

Richtig auftauen

Darf man Aufgetautes wieder einfrieren?

Hier widersprechen sich die Fachstellen, vor allem zwischen der Schweiz und Deutschland bzw. Österreich:

QuelleEmpfehlung
BLV (CH)Aufgetaute Lebensmittel nicht erneut einfrieren.
Hygieneverordnung (CH)„Hackfleisch und Fleischzubereitungen dürfen nach dem Auftauen nicht wieder eingefroren werden.“
foodwaste.ch (CH)Aufgetauten Aufschnitt nicht wieder einfrieren, innert 24 Stunden essen.
BfR (DE)Gegarte Speisen und rohe pflanzliche Lebensmittel dürfen wieder eingefroren werden. Rohe tierische Lebensmittel zuerst vollständig erhitzen, dann nach dem Abkühlen einfrieren. Aufgetautes Speiseeis wegwerfen.
Zu gut für die Tonne! (DE)Wieder einfrieren ist erlaubt, ausser bei Fleisch. Später gründlich erhitzen.
AGES (AT)Grundsätzlich nicht, vor allem nicht rohes Fleisch, rohen Fisch und Rohmilchprodukte. Rohes Fleisch und Fisch vorher durchgaren (mindestens 70 °C, 2 Minuten im Kern). Nur Angetautes ist mikrobiologisch unbedenklich, verliert aber oft deutlich an Qualität.

Unsere Lesart: Wer auf Nummer sicher gehen will, folgt der strengeren Schweizer Linie und verbraucht Aufgetautes rasch, statt es wieder einzufrieren. Am einfachsten ist es, so zu portionieren, dass die Frage gar nicht erst aufkommt.

♻️ Der Weg über das Durchgaren

Aus aufgetautem rohem Poulet wird ein Curry, und das abgekühlte Curry darf laut BfR und AGES zurück ins Gefrierfach. Gare dabei richtig durch: mindestens 70 °C während 2 Minuten im Kern (AGES). Das Schweizer BLV macht diese Ausnahme nicht, es rät generell davon ab, Aufgetautes wieder einzufrieren.

Die Pause-Taste, die sich rechnet

Das halbe Brot, die Aktions-Grosspackung, die Portion Bolognese von gestern: Was du rechtzeitig einfrierst, landet nicht im Abfall, und da steckt Geld drin. Laut dem Monitoring der Lebensmittelverluste im Auftrag des BAFU fielen 2024 in Schweizer Haushalten rund 80 kg vermeidbare Lebensmittelverluste pro Person an. Das Sparpotenzial für Konsumierende schätzt der Bericht auf etwa 500 bis 600 Franken pro Person und Jahr (ZHAW, 2025). Weitere Hebel findest du im Artikel Lebensmittelverschwendung vermeiden. Wie du schon beim Einkauf die richtigen Mengen triffst, liest du unter Clever einkaufen und sparen. Und für alles, was nicht ins Gefrierfach muss, hilft dir der Guide Lebensmittel richtig lagern.

So hilft Kühlbär dabei

Kühlbär trennt Kühlschrank, Gefrierfach und Vorrat. Mit dem Filter „Gefrierfach“ siehst du auf einen Blick, was eingefroren ist, der Filter „Läuft ab“ zeigt, was bald fällig ist. Beim Erfassen schlägt die App ein Datum vor (typische Haltbarkeit nach Produktart). Du kannst es anpassen, etwa an die Richtwerte aus der Tabelle oben. Vor Ablauf erinnert dich die MHD-Erinnerung standardmässig 3 Tage und 1 Tag vorher um 9 Uhr; mit Premium wählst du 1, 2, 3, 5 oder 7 Tage und die Uhrzeit frei. Mit Familie teilen (gratis) sieht der ganze Haushalt denselben Bestand. Bis 35 Artikel ist Kühlbär gratis.

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Damit dein Gefrierfach kein Museum wird

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Häufige Fragen

Wie lange kann man Lebensmittel einfrieren?

Das hängt vom Lebensmittel ab, und die Fachstellen sind sich nicht einig. Bei −18 °C nennen sie zum Beispiel für Rindfleisch und Geflügel je 3 bis 12 Monate, für Gemüse 6 bis 15 Monate und für Brot 1 bis 6 Monate. Fetthaltiges Hackfleisch hält laut der deutschen Kampagne Zu gut für die Tonne! nur etwa 2 Wochen. Pauschal nennt die österreichische AGES für fast alle Lebensmittel rund 10 Monate.

Was sollte man nicht einfrieren?

Wasserreiches rohes Gemüse und Obst wie Blattsalat, Gurken, Radieschen, Tomaten und Wassermelone wird beim Auftauen matschig. Als ungeeignet nennen deutsche Fachstellen ausserdem rohe Kartoffeln, Joghurt, Dickmilch, Sauerrahm, Weichkäse, gekochte Eier und Produkte mit Gelatine. Rohe Eier friert man nur ohne Schale ein, und aufgetautes Speiseeis gehört laut BfR in den Abfall.

Darf man aufgetaute Lebensmittel wieder einfrieren?

Das Schweizer BLV rät grundsätzlich davon ab. Deutsche und österreichische Fachstellen sind weniger streng: Gegarte Speisen und rohe pflanzliche Lebensmittel dürfen laut BfR wieder eingefroren werden. Rohes Fleisch und rohen Fisch solltest du nach dem Auftauen laut BfR und AGES zuerst vollständig durchgaren. Erst das abgekühlte Gericht darf zurück ins Gefrierfach.

Wie taut man Lebensmittel richtig auf?

Am sichersten im Kühlschrank, abgedeckt in einer Schüssel oder einem dichten Behälter. Die Auftauflüssigkeit wird entsorgt. Rohes Fleisch, Geflügel und Fisch taust du vor dem Garen ganz auf, sofern die Packung nichts anderes angibt, damit auch dicke Stücke durchgaren. Gemüse kommt gefroren direkt in Pfanne oder Topf. Bei Raumtemperatur aufzutauen wird nicht empfohlen, weil sich Keime dabei vermehren können.

Kann man Lebensmittel kurz vor dem Verbrauchsdatum noch einfrieren?

Ja, wenn sie sich dafür eignen und das Verbrauchsdatum noch nicht abgelaufen ist. Das Schweizer BLV nennt als Beispiel-Hinweis für solche Produkte: ab Einfrierdatum bei −18 °C noch 90 Tage haltbar, möglichst im Kühlschrank auftauen, danach sofort essen und nicht wieder einfrieren. Achte auf der Packung auf eine Schneeflocke oder den Hinweis, dass das Produkt vor Ablauf des Verbrauchsdatums zum Einfrieren geeignet ist.

Was tun, wenn das Gefriergut angetaut ist?

Ein gut gefülltes Gefriergerät hält das Gefriergut laut BfR bei einem Stromausfall viele Stunden kalt, wenn du es in den ersten Stunden nicht öffnest. Ist etwas nur angetaut, ist Wiedereinfrieren laut AGES mikrobiologisch unbedenklich, die Qualität kann aber deutlich leiden. Ganz aufgetaute rohe tierische Lebensmittel erhitzt du laut BfR zuerst vollständig. Das Schweizer BLV rät generell davon ab, Aufgetautes wieder einzufrieren.

Quellen